Akupressur

Dreissig Speichen treffen das Rad - die Leere dazwischen macht das Rad
Lehm formt der Töpfer zu Gefäßen - die Leere darinnen macht das Gefäß
Fenster und Türen bricht man in Mauern - die Leere inmitten macht die Behausung
Das Sichtbare bildet die Form eines Werkes - das Nicht-Sichtbare macht seinen Wert
Auf dieser Seite werde ich versuchen Akupressur in kurzen und hoffentlich verständlichen Worten zu erklären.

Man muss sich den Körper eines Menschen als hochkomplizierte Schaltzentrale, mit Leitungen und Querverbindungen zwischen diesen Leitungen vorstellen – mit Hauptknotenpunkten und weniger benutzten Verbindungen.

Diese Leitungen sind beim lebenden Organismus die Nervenbahnen, die Blutgefäße und verschiedenste weitere Transportleitungen. Diese sind wiederum mit den Organen verbunden und liefern an sie wichtige Stoffe für ihre Tätigkeit. In weitere Folge werden wiederum daraus erzeugte Essenzen von den Organen geliefert, die für andere Funktionen benötigt werden.
Wenn nun eine Leitung zuwenig liefert (oder der Lieferant streikt), so wird der Empfänger seine Tätigkeit nur mehr eingeschränkt ausüben können. Dies sind Mangelerscheinungen wie Müdigkeit und in vereinzelten Fällen sogar Depressionen u.ä.

Im Gegensatz kann es auch passieren, dass ein Lieferant auf Hochtouren liefert, obwohl nichts oder nicht in solch großem Ausmaß angefordert wurde. Dann kommt es zu einer sogenannten Füllestörung wie z.B. Migräne wo Energien überfließen und sich hochstauen.
Mittels Akupressur kann man nun über die Leitungen (Meridiane) und deren Knotenpunkte (Reaktions- oder Akupressurpunkte) auf die jeweilige Situation einwirken.

Man steuert körpereigene Energieströme an die dafür vorgesehenen Stellen – oder man lenkt ein Zuviel an Energie zu anderen Stellen. So wie es der Weichensteller bei der Bahn macht. Da größtenteils mit körpereigenen Energien gearbeitet wird, kann natürlich nur insoweit ein Erfolge erzielt werden, als von dieser Energie noch genügend vorhanden ist. In Fällen wo Gewebe bereits zerstört ist, kann die Akupressur nicht oder nur mehr stabilisierend helfen.

Des weiteren ist nicht nur der Energiepegel des Erkrankten, sondern auch sein wirklicher Wille zur Mithilfe entscheidend. Nicht dass die Akupressur einen Placeboeffekt erzielt, aber wenn der Patient gegensteuert kann das beste Mittel nichts nützen.

Ist ein Gallenpatient nicht bereit seine Ernährung umzustellen kann kein Medikament helfen.

Akupressur ist nur eine zusätzliche Hilfestellung zur Ärztlichen Diagnose und Therapie.
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